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Thamnophis sirtalis parietalis III


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Th, parietalis

Ich hatte zwischenzeitlich eine weitere Th.s. parietalis erworben, die die Quarantänezeit hinter sich hatte. Ich entschloß mich, die beiden Tiere in eine gemeinsame Box zu setzen. Der Entschluß war sicher richtig, denn das kleine Männchen wurde immer ausgeglichener. Die beiden Tiere machten keinerlei Probleme und auch beim Füttern gab es jetzt keine Schwierigkeiten mehr. Am liebsten fressen die beiden Stinte, ob mit oder ohne Zusatz von Mineralien-/Vitamin-Pulver war ihnen sichtlich gleichgültig. Von Zeit zu Zeit gab es neben dem Stint auch eine Babymaus, die meistens gefressen wurde.
Um das Verhalten besser beobachten zu können, bewohnen die zwei parietalis auch weiterhin ein kleines Terrarium. Ein endgültiges Terrarium sollen sie erst beziehen, wenn ganz sicher ist, daß das kleine Männchen keine Probleme mehr macht.

Die Neue beim fressen

Fütterung

Fütterung 2

Im Laufe des Sommers entwickelten sich beide Tiere gut weiter. Das NZ-Männchen verlor endlich seine Scheu, nahm gut Futter an und war auch sonst zufriedenstellend. 

 

Wie man hier sieht, schmecken auch zwei Stinte gleichzeitig ... mir bleib bei diesem Anblick zwar die Luft weg, aber die Natter hatte keinerlei Probleme, die beiden Fische gleichzeitig zu schlucken.

23.07.01

Fütterung 4 2 Stinte auf 1 Streich

gleich ist es geschafft ...

Das andere Männchen ließ zum Herbst mit dem Appetit nach, was aber wohl auf die bevorstehende Winterruhe zurückzuführen war.

 

pariebaby

Im September erwarb ich zwei Jungtiere, Nachzuchten aus Juli 2001. Ich hoffe, zwei Weibchen 'erwischt' zu haben. Um die Geschlechter genauer zu bestimmen, sind die Nattern aber noch zu kein. Diese Babies stammten aus einem Wurf von insgesamt 40 Tieren. Die Mutter ist eine große, kräftige Natter mit schöner Zeichnung.
Wie üblich bezogen die Zwei ein kleines steriles Becken, das mit Küchenkrepp ausgelegt wurde. Als Verstecke bot ich, wie sonst auch, halbierte Papprollen an. Diese wurden von den Parietalis nicht angenommen. So legte ich ein flaches Korkstück ins Becken. Von nun an lagen die beiden immer unter dem Kork.

Baby nimmt Gerüche nach Futter wahr Zunächst waren die kleinen Strumpfbandnattern noch scheu und schnell verschwunden, trat ich an ihr Terrarium. Daher gibt es von den ersten Fütterungen auch keine Fotos, ich war froh, daß sie überhaupt (heimlich) an den Napf gingen.
Inzwischen sind sie ein wenig freier in ihren Bewegungen. Trotzdem wird vorsichtig geguckt, ob alles in Ordnung ist. 
das Futter ist entdeckt
Futtersuche Endlich schnappt die erste zu und auch die zweite Schlange nähert sich neugierig den guten Düften.

aah, lecker

Baby 2 schaut, was es gibt

schnapp ... dies ist meiner ! hmmmmmmmmm Anmerkung zum Futter: 
bei anderen Haltern junger Strumpfband- nattern sah ich, daß sie den Tieren bereits kleine, aber ganze Stinte geben. Nach persönlichen Mitteilungen benötigen die Schlangen eine erhebliche Zeit, dieses große Futter zu schlucken.

Es ist noch Futter da ...

... satt ... Ich mache es anders: ich schneide die Stinte immer in kleinere Stücke. Dazu schneide ich mit einer scharfen Schere die Schwänze mit der schmalen Hinterkörperregion in einem Stück ab. Dann schneide ich den Fisch der Länge nach einmal durch und teile die beiden Hälften dann wieder in etwa 5-8mm lange Stücke.
Aus meiner sicht hat diese Methode zwei Vorteile:
a) das Futter ist nie zu groß, so daß die Babyschlangen nicht in Atemnot geraten können
b) das Futter ist relativ schnell im Maul verschwunden, so daß ein
e zügige Aufnahme des Futters erfolgt, ohne daß der Magen überlastet wird.

 

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© R. Kohlmeyer 2000 - 2004

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