Karierte Strumpfbandnatter
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Das Terrarium
hat die Maße 80x50cm und ist 50cm hoch. Ausgestattet ist es mit Buchenspänen,
einigen Zweigen, Steinen und Korkstücken. Eine Wasserschale ist vorhanden, ein
Futterteller wird zu jeder Fütterung in das Terrarium gestellt. Die
Temperaturen liegen um 26-27°C, die Beheizung erfolgt ausschließlich durch die
Lampe und deren Vorschaltgerät.
Nun fragt sicher jeder, der mich kennt: wieso macht sie keine Quarantäne?
Nun, da ich die Tiere gemeinsam erworben habe und sie auch zusammen bleiben,
haben sie zwar ein eingerichtetes Terrarium bezogen, eine Kotuntersuchung wurde
dennoch durchgeführt. Das tue ich nicht, weil ich dem Vorbesitzer mißtraue,
sondern weil es auch auf dem Transport zu Infektionen oder dergl. kommen kann.
Das die Tiere ganz besonders beobachtet werden, versteht sich von selbst. -
Wären die Tiere aus unterschiedlichen Beständen, hätte ich sie keinesfalls
gleich in ein gemeinsames Terrarium gesetzt! Bei diesem Paar kommt hinzu, daß
die Möglichkeit gegeben ist, daß das Weibchen trächtig ist. Ich werde sie
also so wenig wie irgend möglich durch Stress belasten. Sollte ich eines Tages
sicher sein, daß es Nachwuchs gibt, werde ich das Männchen rechtzeitig einzeln
setzen.
Unsere Tiere erhalten alle eine lange Eingewöhnungszeit.
Ich werde oft belächelt, aber ich vertrete die Meinung, daß sich die Tiere
neben der neuen Umgebung auch an das neue Klima innerhalb und außerhalb des
Terrariums gewöhnen müssen. Wir leben an der Küste und hier ist zum einen
immer eine höhere Luftfeuchtigkeit, zum anderen ist (wenn auch nur ein sehr
geringer) Salzgehalt in der Luft. An dieses Klima muß sich jedes Tier zunächst
gewöhnen. Wir haben aber glücklicherweise nie beobachten können, daß es sich
negativ auf die Tiere auswirkt. - Was tun wir nun gezielt? Im Prinzip nichts.
Wir setzen die Neuzugänge in ihre Becken und lassen sie in Ruhe. Aus sicherem
Abstand werden sie beobachtet, aber nie so, daß sie in ihrem Verhalten gestört
werden könnten. Je nach Anweisung der Züchter/Vorbesitzer werden sie
gefüttert. Reinigungsarbeiten erfolgen allerdings von Anfang an regelmäßig.
Das dies für die Tiere so schonend wie möglich geschieht, ist für uns immer
selbstverständlich. Dabei sieht man auch recht gut, wann die Tiere Vertrauen
fassen und auch die ersten neugierigen Blicke wagen. Auf diese Weise wurde bei
uns bisher jedes Tier eingewöhnt und alle hatten recht bald Zutrauen zu
uns.
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Hier nochmals zwei Fotos des vermeintlich trächtigen Weibchens. Leider ist eine Spiegelung drauf, aber man sieht doch ganz gut, daß die Natter wieder an Umfang zugelegt hat. Sie liegt tagsüber fast ausschließlich auf dem Ast unter der künstlichen Sonne. Nachts ist sie nicht mehr im Versteck sondern liegt hinter diesem. Anfang Oktober frisst sie nur wenig, am 10.10. nimmt sie kein Futter mehr. Wenn sie denn nun trächtig ist, sollte die Geburt wohl bald einsetzen. - Ich bin sehr gespannt, vielleicht ist ja auch gar nichts los ... | ![]() |
| Bis Ende November nahm das Weibchen wenig bis gar kein Futter an. Ich ging davon aus, daß sich die Tiere auf den Winter vorbereiten. Tja, erstens kommt es anders - und zweitens als man denkt ... am 03. Dezember überraschten mich 14 kleine Thamnophis im Terrarium. Sie lagen, als ich mittags in den Raum kam, alle oben auf dem Farn oder auf dem Ast. Es war ein wunderschöner Anblick, da das leuchtende Gelb auf dem dunklen Farn extrem wirkte! - Die Mutter lag zufrieden hinter dem Korkversteck. Wie es mit den Kleinen weiterging, berichte ich auf einer anderen Seite -bitte hier klicken- Futter bekommt das Weibchen zwei Tage nach der Geburt. Vom Aussehen kann ich nur sagen: nun sieht sie wieder aus, wie ein Thamnophis-Weibchen, kräftig, aber. relativ schlank ... Foto folgt. | ||
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Ja, es tut sich immer etwas in unserem Bestand! So konnte ich ein Pärchen wunderschöner Th. marcianus marcianus übernehmen, die heterozygot sind für Albinismus! Die Nattern sind jetzt zwei Jahre alt, können also im kommenden Jahr verpaart werden. Bereits jetzt sieht man einen deutlichen Farbunterschied zu den normal gefärbten Th.m.marcianus! Auch dieses Pärchen hat einen sauberen Charakter, sie sind ruhig und absolut ausgeglichen. Zu diesem Pärchen gibt es bei den Albinos mehr Informationen. |
| Literatur zum Thema: | 'Strumpfbandnattern' von Martin Hallmen und Jürgen Chlebowy |
| 'Die Strumpfbandnattern' von Frank Mutschmann |