Thamnophis marcianus marcianus albino
Karierte Strumpfbandnatter,
Albino
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Thamnophis marcianus marcianus
kommt als Albino auch in der Natur vor. Die Auffälligkeit dieser Tiere wird
ihnen allerdings oft zum Verhängnis (Fressfeinde), so daß sie selten gefunden
werden.
In der Terraristik sind die albinotischen marcianus noch nicht sehr verbreitet.
So gehört ein wenig Glück dazu, diese exzellenten
Tiere erwerben zu können. Ich hatte dieses Glück und konnte eine wunderschöne
Zuchtgruppe von Jürgen Chlebowy übernehmen.
Es handelt sich um eine Gruppe von 3.1, selbstverständlich Nachzuchten. Sie wurden 1999 bzw. 2000 geboren. Das linke
Foto zeigt eines dieser wunderschönen Tiere.
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Das Terrarium
hat die Maße 90x60cm und ist 50cm hoch. Ausgestattet ist es mit Buchenspänen,
einigen Zweigen, Steinen und Korkstücken. Zum
Klettern dienen Korkäste. Einige künstl. Pflanzen sind ebenfalls vorhanden. Eine Wasserschale
steht im vorderen Bereich, damit das Wasser tägl. ohne Probleme gewechselt
werden kann, ein
Futterteller wird zu jeder Fütterung in das Terrarium gestellt.
Die
Temperaturen liegen um 26-27°C, die Beheizung erfolgt durch die
Lampe und deren Vorschaltgerät. Da sich dieses Terrarium in einer Anlage
befindet und dort ganz unten, ist es zusätzlich mit einer Heizmatte
ausgestattet. Diese wird bei Bedarf zur Wärmeregulierung zugeschaltet.
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Wie ich bereits mehrfach berichtete,
erhalten unsere Neuzugänge alle eine lange Eingewöhnungszeit.
Ich werde oft belächelt, aber ich vertrete die Meinung, daß sich die Tiere
neben der neuen Umgebung auch an das neue Klima innerhalb und außerhalb des
Terrariums gewöhnen müssen. Wir leben an der Küste und hier ist zum einen
immer eine höhere Luftfeuchtigkeit, zum anderen ist (wenn auch nur ein sehr
geringer) Salzgehalt in der Luft. An dieses Klima muß sich jedes Tier zunächst
gewöhnen. Wir haben aber glücklicherweise nie beobachten können, daß es sich
negativ auf die Tiere auswirkt. |
Wir lassen die Tiere also während der ersten Zeit völlig in Ruhe. Aus sicherem
Abstand werden sie beobachtet, aber nie so, daß sie in ihrem Verhalten gestört
werden könnten. Je nach Anweisung der Züchter/Vorbesitzer werden sie
gefüttert. Reinigungsarbeiten erfolgen allerdings von Anfang an regelmäßig.
Das dies für die Tiere so schonend wie möglich geschieht, ist für uns immer
selbstverständlich. Dabei sieht man auch recht gut, wann die Tiere Vertrauen
fassen und auch die ersten neugierigen Blicke wagen. Auf diese Weise wurde bei
uns bisher jedes Tier eingewöhnt und alle hatten recht bald Zutrauen zu
uns.
Meine kleinen Lieblinge bekamen am
Tag nach dem Kauf ihr erstes Futter. Vorsorglich wurden sie dazu jedes in
eine Box gesetzt. Dort stand jeweils ein Teller mit Stint bereit. Sofort fingen
die Strumpfbandnattern an zu fressen. Nach einer kurzen Ruhezeit setzte ich sie
zurück in ihr Terrarium. Sie schauten sich um und suchten sich ein geruhsames
Plätzchen. Alles verlief ohne jede Hektik!
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Erfahrungen konnte ich
natürlich noch nicht viele sammeln. Bisher kann ich feststellen, daß die Tiere
sehr ruhig und ausgeglichen sind. Dabei bedeutet Ruhe nicht, daß sie
inaktiv wären. Sie sind tagsüber aktiv. Sie klettern gern, nehmen
zwischendurch ein kurzes Bad oder liegen in der Sonne. Ich gehe aber davon aus, daß sie sich ebenso wie
die anderen marcianus ruhig und besonnen verhalten werden.
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Zusammen mit der obigen Gruppe konnte ich ein Pärchen wunderschöner Th. marcianus marcianus
übernehmen, die heterozygot sind für Albinismus! Die Nattern sind jetzt zwei
Jahre alt, können also im kommenden Jahr verpaart werden. Bereits jetzt
sieht man einen deutlichen Farbunterschied zu den normal gefärbten Th.m.marcianus!
Auch dieses Pärchen hat einen sauberen Charakter, sie sind ruhig und absolut
ausgeglichen. Allerdings muß ich beim Weibchen etwas aufpassen, sie
schnappt auch gern einmal zu, wenn sie sich gestört fühlt.
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© R. Kohlmeyer
2001 - 2004
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