Meine Jungtiere
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Und hier ist er, der Kleine, auf den ich mich so lange gefreut habe! Es ist ein wunderschönes Männchen, geboren im Jahr 2000. Er trägt eine klare Zeichnung und passt ausgezeichnet zu den beiden jungen Weibchen, die ich ja schon etwas länger besitze. | |
| Selbst auf dem Foto (links)
ist seine Zeichnung gut zu sehen, obwohl er zu dem Zeitpunkt in der
Häutung und kurz vor dem Abstreifen des alten Natternhemdes war. Er ist eine
umgängliche, ausgeglichene Schlange, die sich durch nichts und
niemanden stören läßt. Selbst
beim letzten Bad vor der Häutung bleibt er vertrauensvoll an seinem
Platz, obwohl ich sehr dicht mit der Kamera vor ihm stehe. Das junge Männchen bewohnt zunächst ein Quarantänebecken, ausgestattet mit Küchenkrepp, Kletterästen, Verstecken und Wasserschale. Dann bezieht er, gemeinsam mit dem kleineren Weibchen, ein Becken mit gleicher Ausstattung. Die beiden Tiere liegen viel zusammen und sind häufig gemeinsam unterwegs. Sind Thamnophen doch lieber in Gesellschaft? |
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| Ich wollte es wagen, und die zwei jüngeren Nattern zu dem etwas größeren Weibchen in ein gemeinsames Terrarium setzen. Dort sollten sie dann in aller Ruhe aufwachsen... aber bei genauer Betrachtung erschien mir der Größenunterschied doch zu gewaltig und ich ließ von meinem Plan ab. | ||
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14 kleine
Thamnophen saßen nun im Baby-Terrarium (Fotos
oben und links). Vorsichtig schaute ich bei den Eltern nach, ob noch weitere Jungtiere zu sichten wären. Es war keines mehr zu entdecken. Außerdem war auch kein totes Jungtier oder Wachs-Ei vorhanden. Die Mutter hatte also alle Kinder lebend zur Welt gebracht. Hier und da waren die kleinen Häute aufgerollt zu finden. die jungen Nattern hatten sich bereits gehäutet und dabei ganz offensichtlich keinerlei Probleme gehabt. Ehrlich gesagt, war ich verdammt stolz auf mein dickes Weibchen, das nun gar nicht mehr dick war! Nachdem ich meiner Familie die Geschichte wohl dreimal erzählt hatte (die Armen!), fiel es mir schwer, die Stunden bis zum Abend auszuhalten, bis ich das ganze Erlebnis meinen Freunden im Chat erzählen konnte... |
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| Am nächsten
Morgen schaute ich gleich nach den Kleinen - alles in Ordnung soweit,
aber es lag doch noch ein Kleines auf den Kunstpflanzen. Auch diese
kleine Schlange wurde umgesetzt. Am Nachmittag saß dann nochmals ein
Jungtier abholbereit auf dem Farn. Nun waren 16 kleine Schlangen in
der Kinderstube. Mehr wurden es dann nicht ... ist ja auch wirklich
ein reichlicher Kindersegen (es ist der 2. Wurf in 2001 für dieses
Weibchen). Die kleinen Thamnophen umschlangen sich förmlich gegenseitig und bildeten auf dem kleinen Zweig ein regelrechtes Knäuel. Eine hatte sich etwas zurückgezogen, die anderen hielten sich unten, unter den Papprollen auf. Ab und zu krochen sie auch durch die Wasserschale. |
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| Wie es den Eltern geht, kann man auf der Marcianus-Seite lesen. - Das nächste große Ereignis für die Babys sollte die erste Fütterung sein. Die Aufzucht lief ohne Probleme ab. Die Kleinen fanden alle einen neuen Halter. | ||