Wandernde Strumpfbandnatter
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| Thamnophis
elegans elegans stammt aus dem Gebiet von Süd-West Oregon und
Zentral-Kalifornien. Sie bewohnt Wälder, Buschland oder Graslandschaften und hält sich immer in der Nähe von Bachläufen oder in Quellgebieten auf. |
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Weibchen mit
wunderschöner |
Mein
wunderschönes Pärchen konnte ich im Frühjahr 2001 erwerben. Es ist
ein kräftig gelbes Männchen und ein Weibchen mit intensiver orangener
Zeichnung. Die orange Farbgebung ist sehr selten und mein Weibchen
dürfte das einzige Tier dieser Art in Europa sein. Die Tiere sind zwei Jahre alt und somit wird es evtl. im kommenden Jahr Nachzuchten geben. |
Das Männchen zeigt |
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Das Terrarium ist mit
Buchenspänen ausgestattet, wie man auf den Fotos erkennen kann. Als
Versteck dient ein umgedrehter Blumentopf mit Einschlupfloch. Damit
dieser Blumentopf nicht so trist aussieht, habe ich einen künstlichen
Farn daran befestigt. Zum Klettern stellte ich ein dickes Stück Korkröhre
schräg in das Terrarium. Diese Korkröhre ist gegen Umfallen gesichert,
damit den Tieren nichts passieren kann. - Eine Wasserschale ist
vorhanden, wird aber kaum von den Tieren genutzt.
Die Temperatur im Terrarium beträgt in den Sommermonaten 26-27°C,
nachts entsprechend weniger. Zur Beleuchtung verwende ich eine
Neoröhre. Diese Röhre (mit Vorschaltgerät) wird gleichzeitig als
Wärmequelle genutzt. Ein Heizkabel liegt unter dem Terrarium (zur
Hälfte). Es ist allerdings nicht in Betrieb. Falls es im Winter,
außerhalb der Winterruhe, einmal zu extremem Temperaturabfall kommen
sollte, so kann das Kabel zugeschaltet werden.
Es war nicht möglich, sie zur Fütterung zu trennen. Ich beobachtete zunächst, daß das Weib das gesamte Futterangebot allein vertilgte. Darauf stellte ich bei der nächsten Fütterung zwei Teller in das Terrarium, mit Abstand zueinander, versteht sich. Das Weibchen ließ das Männchen aber nicht fressen sondern legte sich mit dem Körper auf den einen Teller, um den anderen leer zu fressen. Sobald sich das Männchen näherte, vertrieb sie ihn durch drohendes Zischen. - Seither warte ich, bis ich die Chance habe, die Tiere aus dem Terrarium zu nehmen. Sie kommen dann beide in getrennte Boxen, wo sie in aller Ruhe fressen können. Diese Zeit nutze ich dann, um das Terrarium gründlich zu reinigen. Jetzt kappt es wieder ausgezeichnet mit den Fütterungen und sobald sie satt sind, ziehen sie sich zurück.
| Das Verhalten dieser
Thamnophen ist dem der Th. sirtalis sirtalis sehr ähnlich. Sie
bemerken sofort, wenn man sich im Raum aufhält und sofort sind die
neugierigen Nasen an der Frontscheibe zu sehen. Dort beobachten sie dann
ganz genau, was im Raum geschieht. Wird es ihnen zu langweilig (oder was
auch immer), drehen sie ihre Runden durch das Terrarium. In die
Verstecke verschwinden sie aber erst wieder, wenn meine Anwesenheit zu
lange dauert, oder wenn ich den Raum verlasse. Die anfängliche Aggressivität des Weibchens ist inzwischen fast vollständig verschwunden. Ich führe es auf die Umstellung/Eingewöhnung zurück. Jetzt Ist das Weibchen nur noch etwas erregt, wenn ich das Terrarium zu schnell öffne. Dann droht sie unter Aufrichten des Vorderkörpers, ähnlich wie eine Kobra. |
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Lasse ich mir
aber alle zeit der Welt und gebe ihr Gelegenheit, mich vor dem
Herausnehmen zu sehen, ist sie sehr ruhig. - Das Männchen macht in
dieser Hinsicht überhaupt keine Schwierigkeiten. Kurze Zeit darauf muß ich zur Reinigung des Terrariums beide Tiere aus dem Becken holen. Siehe da: das Weibchen ist völlig ruhig. Sie hat sich also jetzt endgültig eingelebt. Seither zeigt sie keinerlei scheu mehr! Sie wird zu jeder Fütterung in eine separate Box gesetzt und alles klappt wunderbar. |
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| Literatur zum Thema: | 'Strumpfbandnattern' von Martin Hallmen und Jürgen Chlebowy |
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'Die Strumpfbandnattern' von Frank Mutschmann |