Skinke, Teil II
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Verbreitungsbebiet der
Blauzungenskinke auf Australien |
Mabuya quinquetaeniata,
Scincus scincus, Eumeces algeriensis, Tiliqua scinciodes,
Corucia zebrata
(Einige Fotos dieser Seite
können per Mausklick vergrößert werden.)
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Tiliqua - Blauzungenskinke
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Tannenzapfenechsen
(ebenfalls zu den Blauzungen
gehörig)
fallen, wie viele andere Echsen auch, in
ihrer Heimat häufig dem Straßenverkehr zum Opfer,
da sie sich gern zum täglichen Aufwärmen auf dem
heißen Straßenbelag aufhalten.
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Blauzungenskinke
- Tiliqua scincoides sind große, kräftige Tiere. Sie erreichen etwa 45cm, davon
entfallen 15cm auf den Schwanz. Die Tiere stammen aus Nordwest- und Südaustralien. Die
Männchen sind kräftiger gebaut als die Weibchen, haben breitere Köpfe und eine
verdickte Schwanzwurzel. Sicheren Aufschluß bezüglich der Geschlechter liefert aber nur
eine Endoskopie.
Die Tiere sind sehr unterschiedlich gefärbt, von braun über
silbergrau bis hin zu orange-gelb. Sie tragen schmale oder breite Querstreifen auf dem
Rücken, in dunkler Färbung. |
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Die Beine sind im Verhältnis zum Körper sehr kurz und wenn
die Tiere sich schnell fortbewegen, nutzen sie meist die Beine nur zum 'steuern', die
Bewegungen selbst ähneln eher denen von Schlangen. Auffällig ist die große, breite,
blaue Zunge, die ihnen den Namen gab. Mit dieser Zunge nehmen die Tiere Gerüche war, das
sieht man deutlich, da sie ständig züngeln. Die Zunge dient aber auch zur Abschreckung
von Feinden. Fühlt sich ein Blauzungenskink bedroht, öffnet er sein Maul weit uns
streckt die Zunge vor. Dabei wird sie nach oben gerichtet, so daß es aussieht, wie eine
große Blüte. Es ist schon ein beeindruckendes Bild. |
| Meine
Tiliquas |
Terrarienhaltung: die großen Echsen benötigen
geräumige Terrarien. Eine Einzelhaltung ist am besten, da die Tiere eher Einzelgänger
sind. Meine Tiere leben allerdings zusammen und vertragen sich bisher ausgezeichnet.
Vielleicht sind ja alles Weibchen? - Als Bodengrund wird ein Erde/Sand-Gemisch 80:20
empfohlen, in dicker Schicht. Aquarienkies (2mm) eignet sich ebenfalls. Ich halte
meine Blauzungen allerdings zwischenzeitlich auf einer dünnen Sandschicht, die
mit einer Lage Kleintierstreu überdeckt ist. Das Erde/ Sand-Gemisch
habe ich ausprobiert. Es war meiner Meinung nach nicht geeignet, da die Tiere viel koten
und viel wühlen. Außerdem war ständig Schmutz im Wasser und auch im Futter zu finden.
Die Kleintierstreu ist sauber, sie ermöglicht das Graben und läßt sich mühelos
auswechseln. Futter und Wasser werden ebenfalls nicht mehr verschmutzt. Die Temperaturen
sollten bei 28°C liegen. Auf konstante Temperaturen muß geachtet werden, da die Skinke
zu Erkältungen neigen. Die Luftfeuchtigkeit soll bei 60% liegen. Auch hier muß der Wert
eingehalten werden, da höhere Werte zu Lungenentzündung führen können.
Futter: große Insekten (Heuschrecken, Schaben), junge
Mäuse, Rinderherz und Dosenfutter (Katzenfutter), Skinkpudding. Manche Blauzungen fressen auch gern einmal
süßes Obst, meine auch: Kiwi, Mango und Weintrauben (Banane nicht). Wasser wird
zusätzlich aus einem Napf getrunken.
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Meine Tiliquas gingen nur
sehr zögernd an das Futter. Es schien gleich zu sein, was ich
ihnen anbot, Leidenschaft zeigten sie nie dabei. Von einem
anderen Halter bekam ich den Tipp, ein spezielles Futter von Zoo-MED
zu probieren. An dieses Futter gingen sie sofort.
Inzwischen nehmen sie auch Rinderherz sehr gern. Die Futterprobleme
scheinen überwunden zu sein.
Gut möglich ist auch, daß diese Skinke, wie sehr viele Echsen,
empfindlich auf einen Ortswechsel reagieren. |
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Der
Wickelschwanzskink (Corucia zebrata)
- Näheres folgt - |
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Literatur über Skinke: |
'Skinke im Terrarium' von A.
Hauschild und P. Gaßner |
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'Blauzungenskinke' von A.
Hauschild und anderen |
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'Corucia zebrata, der
Wickelschwanzskink' von
A. Hauschild und P. Gaßner |
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© R. Kohlmeyer 2000
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