Terrarienhaltung:
ein Anolis-Terrarium sollte höher als breit sein. Als Maß für ein
Paar kann man von
30x50x60cm (LxBxH) ausgehen. Zur besseren Entfaltung und bei höherem
Besatz wäre ein größeres Terrarium angebracht (80x80x120).
Als Bodensubstrat eignet sich ein Torf-Sand-Gemisch. Das Substrat sollte
10-15cm hoch sein, um den Tieren ein Eingraben zu ermöglichen
(besonders wichtig zur Winterruhe). Äste, Kork und
Pflanzen als Klettermöglichkeiten sind wichtig.
Die Temperaturen sollen 28-30°C betragen, unter einem Strahler darf sie
auf 35°C steigen, nachts um 16-20°C. Eine
Winterruhe bei etwas niedrigeren Temperaturen (15-18°C) wird empfohlen. Die
Luftfeuchtigkeit erreicht man durch lebende Pflanzen und durch
tägliches leichtes Sprühen.
Nahrung: Rotkehlanolis ernähren
sich von Insekten. Heimchen und Grillen werden immer genommen. Auf eine
ausreichende Zugabe von Vitaminen und Calcium muß geachtet werden. Ein
Schälchen mit Trinkwasser sollte vorhanden sein, auch wenn die Anolis
überwiegend das Sprühwasser auflecken.
Zucht: wie in der Natur, legen die
Weibchen in den Sommermonaten etwa alle 2 Wochen ein Ei ab. Die Jungen
schlüpfen nach 35-40 Tagen Inkubation bei 30°C.
Um die
Weibchen nicht auszumergeln durch das ständige Bedrängen des
Männchens, ist es ratsam, entweder zwei Weibchen zusammen mit dem
Männchen zu halten oder den Bock zeitweise aus dem Terrarium zu
entfernen.
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Anolis carolinensis gilt als gut zu pflegen. Es ist ein dankbarer
Pflegling, der auch für Einsteiger in die Terraristik geeignet
ist.
Auch die Nachzucht ist nicht allzu schwierig, vorausgesetzt, man gönnt
den Anolis eine Winterruhe (1-2 Monate).
Ein weiterer Vorteil ist, daß man die Tiere im Terrarium sieht, da sie
tagaktiv sind. Das ist gerade für die meisten 'neuen' Terrarianer eine
Entscheidungshilfe für diese Saumfinger.
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