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Terrarium: Das Becken muß hoch, kann aber
schmal sein. Die Rückwand sollte als steinige Kletterwand gestaltet sein, die
Unterschlupf- möglichkeiten bietet (auf Kontrollierbarkeit achten). Da die
Geckos recht unverträglich sind, ist Einzelhaltung ratsam. Man kann diese
Geckos auch frei in der Wohnung halten*), da sie recht ortstreu sind. Auch in der
freien Haltung zeigen sie ihr Territorialverhalten, tolerieren sich aber auf
engem Raum zum Beutefang unter einer Lampe.
Das Terrarium wird mit Substrat aus Sand-/Erde-Gemisch ausgestattet und leicht
feucht gehalten. Als Beleuchtung dienen Leuchtstoffröhren. Ein Strahlungsheizer
ist ratsam. Die Rückwand kann mit Efeu bepflanzt werden.
*) Die Haltung frei in der Wohnung ist kein
Problem. Ich hatte in meinem Terrarienraum eine Gruppe von drei Tieren frei
laufen. Der Grund war einfach, dass in der dort stehenden Terrarienanlage die
Lüftungsgitter für Insekten zu groß waren, so daß sie entwischen konnten (zuvor
hielt ich dort Schlangen). Da ich die Terrarien nicht umbauen wollte, entschloss
ich mich, die Geckos frei laufen zu lassen. Da der Raum groß und auch verwinkelt
ist (Altbau), waren die Geckos schnell "verschwunden". Ich habe zur
Wasserversorgung auf einem der Terrarien immer ein Schälchen mit Frischwasser
stehen. Hier gebe ich auch von Zeit zu Zeit ein Vitaminpräparat hinein. Futter
schnappen sich die Geckos allein. Im Sommer fangen sie zusätzlich Mücken,
Schnaken, Fliegen und Falter - eben alles, was sich bei geöffnetem Fenster in
Räume verirrt.
Ich habe kein Fliegengitter an den Fenstern angebracht. Es ist nie ein Gecko
nach draußen verschwunden. Im ersten Jahr hatte ich Bedenken bezüglich der
Winterruhe (da war auch der Raum nicht so richtig warm). Als ich die Geckos dann
abends nicht mehr über die Wände huschen hörte, dachte ich, sie wären
eingegangen. Aber dem war nicht so. Im Frühjahr saß ich am Tisch, in ein Buch
vertieft, da flitzte einer der Geckos über die Wand. Hui, habe ich mich
erschrocken ... und gefreut ! Die Geckos haben sich prächtig entwickelt und
wurden recht groß. War das Insektenangebot einmal nicht so üppig, wagte ich es,
ein paar Heimchen einfach im Raum auszusetzen. Die Heimchen waren immer am
Folgetag verschwunden.
Später einmal hatten wir eine größere Menge an Hausgeckos für mehrere Bekannte
gekauft. Beim sortieren der Tiere (so etwas macht man natürlich im Büro...) sind
zwei oder drei sehr kleine entwischt. Wir hatten keine Chance, sie in dem über
30 qm großen Raum wieder einzufangen. Diese kleinen Kerlchen hatten wir
eigentlich abgeschrieben, aber die leben noch immer. Im Büro gibt es keine
Spinnen, keine Fliegen und sonstiges Geflatter. Seit wir wissen, dass die Geckos
leben, steht auch hier ein Wasserschälchen bereit. - Zu sehen sind sie
eigentlich nie, aber nachts hört man sie, wenn sie über die Wände jagen oder
wenn sie sich leise rufen.
Wer sich nun Gedanken macht wegen der Kotrückstände kann beruhigt sein. An
Wänden und Tapeten findet man selten bis nie Kot. Der trocknet wohl sehr schnell
und fällt zu Boden. Den Rest erledigt der Staubsauger. Sollte doch einmal ein
kleines Klümpchen an der Tapete zu finden sein, kann man es leicht entfernen
(gibt keine Flecken).