SCHLANGENTAG 2001
Auf zur Börse. eine
ruhige und gelassene Stimmung herrschte hier wie immer, ein wenig trug aber
sicher auch die allseits gedrückte Stimmung wegen der Geschehnisse in NY dazu
bei. - Über die hellen und freundlichen Ausstellungsräume habe ich schon
berichtet, das will ich nicht wiederholen. Das Angebot an Schlangen war wieder
recht umfangreich und es gab viele tolle Tiere zu sehen. Das Preisgefüge war
auch hier, wie bereits in Hamm festgestellt, recht unterschiedlich. Einige
Züchter langten recht kräftig zu, andere hielten die Preise im üblichen
Rahmen.
Die Anbieter waren, wie
gewohnt, wieder sehr
gesprächsbereit. Neben niederländischen und deutschen Anbietern hatten auch
wieder einige Franzosen und Engländer den Weg nach Houten gefunden. Aus Amerika
waren kaum Besucher angereist, Aussteller haben wir keine gesehen. So war es
nicht verwunderlich, daß auch keine Klapperschlangen im Angebot waren und die
schönen Farbpräsentationen von Kornnattern fehlten.
Im letzten Jahr hatte ich hier berichtet, daß eine Frau von Tisch
zu Tisch marschierte, und dort eine Schlange nach der anderen sondierte. Sie
trug nur ihre Sondiernadeln in der Hand, kein Gleitmittel, kein
Desinfektionsmittel für Hände und Besteck, nichts. - Daraufhin meldeten sich
einige Aussteller und erklärten, von dieser Dame nichts gesehen zu haben.
Komisch nur, daß genau diese Aussteller in der von uns beobachteten Tischreihe
hatten ... auch in diesem Jahr war die Tante wieder in Aktion und es spielte
sich genau das gleiche wieder ab.
Bereits lange vor der Börse hatte ich Kontakt zu einem niederländischen
Züchter von Thamnophen aufgenommen. Wie trafen uns hier in Houten, da ich von
ihm kleine Thamnophis sirtalis melanistics übernehmen wollte. Das Treffen
klappte perfekt und ich bekam meine wunderbaren kleinen Nattern.
Das war der Snakeday 2001. - Wir konnten im Jahr 2002 leider nicht dabei sein.