Rennmaus (Gerbillus gerbillus und Gerbillus pyramidum)
Die Rennmäuse gehören zur Familie der Wühler.
Sie untergliedern sich in über 160 Arten. Eine davon ist der Gerbillus, der
wiederum nochmals über 50 Arten bildet. Ihr Lebensraum ist die
Steppe und Wüstenregionen.
Gerbillus gerbillus (klein) und Gerbillus pyramidum (groß) sind als Labortiere
bekannt geworden. Besonders G. pyramidum wird auch im Käfig gehalten. Mit einer
Körperlänge von 8-13cm und einer Schwanzlänge von 8-12cm bei einem Gewicht
von 50-60g sind die Gerbills wesentlich größer, als die landläufig als
Wüstenrenner bezeichneten Tiere, die man häufig im Handel findet. Bei jenen
Tieren handelt es sich um die Mongolische Wüstenmaus
(Meriones unguiculatus).

Terrarienhaltung:
Eine Käfiggröße von 60x30x40cm (LxBxH) ist angemessen. Die Einstreu besteht
aus Kleintierstreu. Versteckmöglichkeiten sollen vorhanden sein, damit sich die
nachtaktiven Tiere zurückziehen können. - Bei entsprechender Käfiggröße
kann man auch größere Gruppen der Tiere gemeinsam halten, da sie untereinander
sehr friedlich sind (im Gegensatz zu der mong. Wüstenmaus).
Die Tiere sind geruchlos und stellen wenig Ansprüche an den Pfleger, allerdings
gelingt eine Zucht nur sehr selten.
Futter: Hamsterfutter mit zusätzlicher Gabe von Garnelen und Mehlwürmern, um
den Eiweißbedarf zu decken. Salat und anderes Grünfutter (Karotten) sollten
täglich angeboten werden. Wasser soll immer bereit stehen, auch wenn die Tiere
kaum trinken.
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© R. Kohlmeyer 1999 - 2004 |