Riesenhörnchen (Ratufinae)


Riesenhörnchen

Die Riesenhörnchen (Ratufa) stammen aus Süd-Asien. Dort bewohnen sie die Baumwipfel des tropischen Regenwaldes.
Sie haben kräftige Krallen, do dass ihnen das Klettern und Springen an den Bäumen leicht fällt. Mit langen Sprüngen bewegen sie sich von Baum zu Baum fort.

Riesenhörnchen sind Einzelgänger.Ihre Kopfrumpflänge beträgt 25 bis 45 cm. Die Färbung ist auffällig, s.u. (Arten)

Die Hörnchen bauen zur Paarungszeit großen Nester in den Baumkronen, ansonsten bewohnen sie eher Baumhöhlen.

Die Nahrung besteht aus Nüssen, Früchten, Rinde und gelegentlich Vogeleiern.

Männchen und Weibchen kommen nur zur Paarungszeit zusammen und gehen nach der Paarung gleich wieder auseinander. Nach einer Tragzeit von 30 Tagen kommen 1 - 5 Junge zur Welt. Die Geschlechtsreife setzt erst mit zwei Jahren ein.

In Gefangenschaft wurde ein Königsriesenhörnchen zwanzig Jahre alt, was für ein Nagetier ein außergewöhnlich hohes Alter ist.

Riesenhörnchen (Ratufa indica)
Foto: Wikipedia
 
Quelle: Wikipedia

Es sind vier Arten der Riesenhörnchen bekannt:

  • das Sri-Lanka-Riesenhörnchen (Ratufa macroura) bewohnt das südliches Indien und Sri Lanka -vom Aussterben bedroht -
  • das Königsriesenhörnchen (Ratufa indica) aus Indien hat einen dunkelroten, mit schwarzen Flecken gezeichneten Rücken und einen gelblichen Bauch -vom Aussterben bedroht-
  • das Schwarzes Riesenhörnchen (Ratufa bicolor), lebt in SO-Asien, auf Hainan, Sumatra, Java und Bali. Es hat eine schwarze Ober- und eine gelbe Unterseite.
  • das Blasses Riesenhörnchen (Ratufa affinis) stammt von der malaiischen Halbinsel, Sumatra und Borneo
     

 

eMail

© R. Kohlmeyer 02/2007

Pfeil