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| Die Präriehunde leben in Nordamerika
und sind eng mir den Zieseln und Murmeltieren verwandt. Sie leben
auf dem Grasland (Prärie). Da sie bellende Laute abgeben, erhielten
sie ihren Namen, zusammengesetzt aus Lebensraum und "Hundegebell". Die Tiere sind ca. 35cm groß, die Männchen sind etwas größer als die Weibchen. Das Fell ist hellbraun. Die Schwarzschwanz- und Mexikanischen Präriehunde haben einen Schwanz mit schwarzer Spitze, Weißschwanz-, Gunnison- und Utah-Präriehunde mit weißer Spitze. Präriehunde sind tagaktive, in Kolonien lebende Erdhörnchen. |
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Nahrung: Gräser und andere Pflanzen. Die
Pflanzen in der Umgebung der Baue werden kurz gehalten, um einen
Rundumblick für die Tiere zu gewährleisten. Zu den Erdbauen, die etwa 5m unter der Erde liegen, führen lange, schmale Gänge (bis 300m). Die Nester sind mit Gräsern ausgepolstert. Die ausgegrabene Erde wird um die 2-3 Eingänge angehäuft, um die Baue vor Wasser zu schützen. Nachts und zur Winterruhe ziehen sich die Präriehunde in ihre Erdbaue zurück. Es sind fünf Arten der Präriehunde bekannt:
Präriehunde waren bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr stark verbreitet. Sie ernährten sich von den Getreide- und Gemüsefeldern der Siedler, so dass sie als Bedrohung der Landwirtschaft angesehen wurden. Man begann seitens der Regierung, die Tiere gezielt zu vergiften. Das hatte zur Folge, das die Präriehunde gebietsweise fast ausgerottet wurden. Heute werden Präriehunde in den USA zunehmend als Heimtiere gehalten. Allerdings ist eine artgerechte Haltung kaum möglich. Präriehunde gelten als Überträger von
Krankheiten. Dies wurde allerdings bisher nicht wissenschaftlich
belegt. |
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| Quelle und Foto: Wikipedia u.a. |