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Eines zu Beginn: Hier geht es um Nager - Haltung und Zucht |
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Ob diese Nager dann als Liebhabertiere oder als Futtertiere Verwendung finden, |
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| oben: Zwerghamster (Phodopus campbelli) | |
Links: Verbreitungsgebiet der Zwerghamster |
Zwerghamster bewohnen Halbwüsten
und Trockensteppen von Südosteuropa bis nach China.
Es gibt 5 Arten der Zwerghamster:
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In der Heimtierhaltung finden wir überwiegend
den Dsungarischen- und den Roborowski-Zwerghamster. Diese kleinen anmutigen
Kerlchen verlocken durch ihr teddyähnliches Aussehen und ihre tollpatschigen Bewegungen immer wieder zum spontanen Kauf. Dabei wird aber leicht übersehen,
daß diese kleinen Kerlchen hohe Ansprüche an den Pfleger stellen. So sind sie
auf keinen Fall für Menschen geeignet, die ein Schmusetier möchten - oder für
Kinder, die ja in der Regel einen Freund besitzen wollen. Zwerghamster
benötigen sehr viel Ruhe und mögen nicht gern angefasst werden. Es sind Tiere,
an denen man sich durch beobachten erfreuen soll. Sicher gibt es Tiere, die ganz lieb auf der Hand des Pflegers sitzen und dich freuen, wenn dieser mit Leckereien kommt. Leider ist das aber nur die Interpretation des Menschen. Die Zwerge ordnen sich unter, sie haben verlernt zu kämpfen. - Das dieses Verhalten nicht von einem gesunden Tier zeugt, kann man sich leicht vorstellen. |
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Dsungarischer Zwerghamster |
Haltung: Zwerghamster benötigen einen
geräumigen Käfig, der die Mindestmaße von 60x40x30cm (LxBxH) keinesfalls
unterschreiten soll. Es darf kein Käfig sein, in den Etagen eingebaut sind
(Immer wieder kommt es vor, daß die kleinen Tierchen abstürzen und sich böse
verletzen.). Zwerghamster kann man im Gegensatz zu ihren großen Artgenossen
auch paarweise halten, dann solle der Käfig allerdings größer sein und es
sollten auch zwei Schlafhäuschen vorhanden ein, damit sich die Tiere
gegebenenfalls aus dem Wege gehen können.
Eine dicke Schicht Kleintierstreu bildet das Substrat, ein Schlafhaus von
10x10x10cm ist sehr wichtig. Ob das Tier ein Laufrad annimmt, muß man
ausprobieren. Meine Zwerghamster rührten die Laufräder nie an ... aber jedes
Tier ist unterschiedlich. - Viel Spaß haben die Tiere aber zum Beispiel an
Papprollen (Klopapier). Zum Nestbau verwenden sie gern Papierschnipsel und
einige Halme Heu.
Futter: Zwerghamster kann man gut mit dem
handelsüblichen Hamsterfutter-Mischungen ernähren. Gelegentlich etwas Hirse
(am besten ein Kolben) oder auch einmal ein paar Sonnenblumenkerne werden
gern gefressen. Was das jeweilige Tier an Grünfutter mag, muß man
ausprobieren. Jedes Tier hat einen individuellen Geschmack. Zusätzlich sollte
man von Zeit zu Zeit Insekten geben: 4-5 Mehlwürmer, Heuschrecken, Grillen,
Heimchen - hier haben es die Terrarianer leichter, weil da immer einmal ein
Insekt 'abfällt'.
Da junge Hamster von Wasser leicht Durchfall bekommen, bietet man seinen Tieren
die benötigte Flüssigkeit in Form von Grünfutter an. Auf eine Zugabe von
reinem Trinkwasser kann und soll verzichtet werden.
Zucht: Die Tragzeit: beträgt je Art 17-23 Tage. In der Natur hat ein Weibchen einen Wurf pro Jahr mit 5-6 Jungen. In Gefangenschaft können es auch 2-3 Würfe sein, aber meist ist die Zahl der Jungen mit 1-3 Babys geringer. - Die Jungen werden ohne Fell, mit geschlossenen Augen und Ohren geboren. Das Fell wächst aber sehr schnell, so daß oft schon am dritten Lebenstag ein geschlossenes Haarkleid zu sehen ist. mit etwa 10 Tagen sind Augen und Ohren entwickelt. Die kleinen Zwerghamster verlassen aber erst spät das Nest. Zuerst unternimmt die Mutter kurze Ausflüge mit den Kleinen. Später dann trauen sich die Jungen auch einmal, das Nest allein zu verlassen. - Mit vier bis sechs Wochen (je nach Wurfgröße und Entwicklung) werden die jungen Zwerghamster von der Mutter abgesetzt.