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Der Feldhamster (Lemiscomys barbarus)



 
Der Feldhamster (Cricetus cricetus), auch europäischer Hamster genannt, ist von Mitteleuropa bis Russland verbreitet.

Er lebt bevorzugt in lehmreichen Gegenden. Dort errichtet er seine etwa 1 m tiefen, verzweigten Erdbauten. Männchen und Weibchen leben in getrennten Bauen.

Feldhamster sind dämmerungsaktive Einzelgänger. Vom Frühherbst bis etwa zum März halten die Feldhamster eine Winterruhe, unterbrochen von Futteraufnahme aus der Vorratskammer im Bau. Dennoch verlieren sie in dieser Zeit an Gewicht und es überleben nicht alle Feldhamster den Winter.

Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 20- 34 cm, der Schwanz misst 4 - 6 cm.
Die Färbung ist gelbbraun, die Unterseite schwarz. Seitlich befinden sich einige weiße Flecken, die Füße sind ebenfalls weiß.

Feldhamster (Cricetus cricetus)
Foto: Wikipedia

 

Nahrung: Sämereien und Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Klee. Für den Winter sammeln die Feldhamster ca. 2 kg Futter.

Die Feldhamster galten als Agrarschädlinge und wurden bis 1970 stark bejagd. Seit 1972 zählen sie gem. Erlaß der Richtlinie 92/43/EWG (FFH-Richtlinie) zu den gefährdeten Arten.
Seit 2006 steht der Feldhamster in der Roten Liste der gefährdeten Arten IUCN.

Quelle: Wikipedia

 

 

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© R. Kohlmeyer 2006 - 2007

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