(Die Fotos zur Vergrößerung bitte anklicken)
Der Python hatte bei Übernahme eine Länge von etwa
65cm. Er bewohnte ein Aufzuchtbecken von 60x50x40cm. Das Becken war reichlich
bepflanzt und wurde als Regenwaldterrarium täglich 2-3 mal mit lauwarmem Wasser
besprüht. Später zog er in ein großes Terrarium ein, die Pflege blieb
natürlich die gleiche.
Der Teppichpython hält sich überwiegend auf seinem Kletterast auf.
Hier liegt er tagsüber zusammengerollt und beobachtet aufmerksam das Geschehen
außerhalb des Terrariums, wenn er nicht schläft. Nachts ist er aktiv im
Terrarium unterwegs.
Inzwischen ist die Schlange schon einiges gewachsen und wie erwähnt, in ein anderes Terrarium umgezogen. Die schönen Pflanzen, die auf den Fotos zu sehen sind, wurden gnadenlos zerdrückt. Man muß also mit zunehmendem Alter der Schlange auch die Bepflanzung anpassen. Auf jeden Fall sind lebende Pflanzen für das Terrarienklima besser geeignet als künstliche. Da bleibt einem dann nur, das Terrarium von Zeit zu Zeit mit neuen Pflanzen auszustatten. Das kann man ganz gut lösen, in dem man die angeschafften Pflanzen zunächst selbst nutzt, z.B. ins Wohnzimmer stellt und sie dann bei Bedarf griffbereit hat. Das hat auch den Vorteil, das man unter Kontrolle hat, was in der Blumenerde steckt und was nicht (Dünger etc.).
Da dieser Python nie umgänglich wurde und bei der kleinsten Gelegenheit blitzschnell versuchte, das Terrarium zu verlassen, mußte ich ihn aus gesundh. Gründen nach über fünf Jahren Pflege abgeben. Das fiel nicht leicht, denn trotz, oder gerade wegen seiner ungestümen Art war er mir sehr ans Herz gewachsen.