Klasse: Reptilia
Ordnung: Squamata
Familie: Boidae
Art: Boa constrictor
(Alle Fotos können per Mausklick vergrößert werden.)
Tagsüber liegen die Schlangen
meist zusammengerollt in einem Unterschlupf und schlafen. Sobald die
Dämmerung einsetzt, kommen sie hervor und beginnen mit der Futterjagd.
Als Würgeschlangen ernähren sich
Boas von Kleinsäugern bis hin zu allen Tieren, die sie schlingen können. Auch
Vögel gehören in das Beutespektrum der Boas.
Alle Boas sind lebendgebärend. Nach ca. 36 Wochen Trächtigkeit bringen sie zwischen 10 und bis zu 60 (je nach Art) Junge zur Welt. Die jungen Boas sind bei der Geburt bereits ca. 50cm lang.
Terrarienhaltung: Das
Terrarium sollte mitwachsen. Das heißt, es sollte während des Hauptwachstums
der Tiere in der Größe dem Bedarf der Boas angepasst werden. Zu Beginn (für
Jungtiere) wählt man ein Becken von mind. 80 cm Länge.
Das Terrarium wird dem Lebensraum entsprechend eingerichtet oder man hält die
Tiere einfach auf Zeitungspapier. Die zweite Lösung ist pflegeleichter
und evtl. Hygienischer. Die erste Lösung ist für den Betrachter sicher
schöner, erfordert aber mehr Pflege.
Grundsätzlich muß immer ein genügend großes Wassergefäß im Terrarium
stehen, daß täglich frisch gefüllt wird. Das Gefäß soll so groß sein,
daß die Schlange sich bei Bedarf hineinrollen kann. Das tun Boas besonders während
der Häutungsphase sehr gern.
![]()
Unterschlupfstellen boten wir mittels Korkrindenstücken. Im derzeitigen Terrarium, die Tiere sind jetzt fast 2m lang, befindet sich nur noch eine erhöhte Ebene, die auf Seitenwänden steht. Damit können die Boas sich sowohl auf diese Ablage als auch darunter einen Platz aussuchen.
Als Heizung verwenden wir sowohl Heizkabel oder Heizmatten (speziell für extrem kalte Winter) als auch die Strahlungswärme der Beleuchtung. Die Luftfeuchtigkeit wird mittels einem Wasservernebler reguliert, der sich in regelmäßigen Abständen automatisch ein- und ausschaltet. Dabei wird auch die äußere Luftfeuchtigkeit berücksichtigt, die ja auch Schwankungen nach sich ziehen kann.
Futter: Jungtiere nehmen in der Regel problemlos Mäuse als Futter an. Mit zunehmender Größe der Schlangen müssen auch größere Futtertiere angeboten werden. Beginnend bei jungen Ratten über mittlere Ratten, können unsere bequem ein ausgewachsenes Meerschweinchen oder eine große Ratte fressen. Da wir unsere Futtertiere selber züchten und dabei auf die beste und sehr ausgewogene Kost der Nager achten, verzichten wir auf zusätzliche Gaben von Vitaminpräparaten. - Ist man gezwungen, gefrorene Tiere zu verfüttern, ist eine derartige Zugabe aber unverzichtbar.
Weitere Boa-Arten mit sehr
schönen Fotos hier:
|
|
|
Sanzinia
madagascariensis |
Unter www.boa-constrictor.de
und www.boaconstristors.com
gibt es mehr Informationen zur Boa constrictor