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Drymobius margaritiferus - Perlnatter



Drymobius Die Perlnatter zählt zu den Renn-Nattern. Renn-Nattern bilden folgende Unterarten:

Drymobius chloroticus (El Salvador, Guatemala, Honduras, Mexiko, Nicaragua)
Drymobius margaritiferus (s. Text)
Drymobius melanotropis (Costa Rica, Honduras, Nicaragua)
Drymobius reissi (Ecuador)
Drymobius rhombifer (Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, Nicaragua, Panama, Venezuela)

 

Hier geht es um die Perlnatter Drymobius margaritiferus.

Perlnattern leben in den nördlichen Gebieten Südamerikas (Texas, Honduras, Costa Rica). Sie leben in Bodennähe, überwiegend im Gebüsch und Sträuchern, aber immer in der Nähe von Gewässern. Sie erreichen Längen von 125cm.


Die Perlnattern ist äußerst schnell und gewandt. Die Nattern kommen in ihrer Heimat recht häufig vor, werden aber selten wahrgenommen, wie mir ein Bekannter aus Costa Rica erzählte. Vermutlich ist dies auch der Grund dafür, dass diese schönen Tiere selten in Gefangenschaft gehalten werden.  Wir selbst haben uns mehrere Jahre bemüht, ein Pärchen dieser Nattern zu bekommen, leider ohne Erfolg.
Drymobius-Arten ernähren sich in der Heimat von Fröschen und Echsen, Kleinsäugern und Vögeln. 
Die Paarung erfolgt nach der Winterruhe bis zum Frühsommer. Es werden bis zu acht Eiern abgelegt. Die Jungtiere schlüpfen nach ca. 60 Tagen.

Haltung im Terrarium: Das Terrarium muß sehr geräumig sein, um dem Bewegungsdrang der Perlnattern zu entsprechen (ca. 200x80x120cm, mind.). Es müssen viele Versteckmöglichkeiten vorhanden sein, ebenso Flächen zum sonnen. Verstecke schafft man am besten durch dichte Bepflanzung mit kräftigen Pflanzen und Gräsern. Ein großer flacher Stein bietet sich als Sonnenplatz an. Kletteräste sollen vorhanden sein, ebenso ein Wassergefäß.
Die Temperatur soll  tagsüber 27-29°C betragen (durch Beleuchtung), nachts Absenkung um ca. 4°C. UV-B - Lampen/Röhren sorgen für das Wohlbefinden der Tiere. 
Zur Ernährung bietet man Mäuse und Küken an, die häufig auch tot gefressen werden.
Über eine erfolgreiche Nachzucht im Terrarium ist bisher nichts bekannt. Man weiß lediglich von einem Zuchterfolg in Texas, in einem Freigehege.

Viele schöne Fotos gibt es hier:

 

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© R. Kohlmeyer 08/2004

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