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Siedleragame - Agama agama


Agama-Welt

Agama agama lebt in Zentralafrika

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Siedleragame Diese schönen Agamen bewohnen weite Teile Zentralafrikas. 
Sie leben sowohl auf Felsen, Bäumen und Mauern, wie auch in der Nähe der Menschen und in Strandnähe. 
Die Siedleragame erreicht eine Gesamtlänge von max. 40cm. 

Adulte Agama agama leben in Familiengruppen mit bis zu 25 Mitgliedern. Die Gruppen werden von einem Männchen angeführt. Alle Mitglieder haben klar definierte Jagdreviere.

Agama auf Felsen Nahrung: Spinnen, Wespen, Käfer
Fortpflanzung: meist fordert das Weibchen das Männchen durch heftige Schwanzbewegungen zur Paarung auf. Nach ca. 10-wöchiger Trächtigkeit werden 3-8 Eier abgelegt.

Haltung: Die Siedleragame benötigt ein Trockenterrarium mit Felsaufbauten. 
Für ein Männchen und zwei Weibchen sollte das Terrarium mindestens 150x60x60cm (LxBxH) groß sein. Es werden hochwertige Strahler benötigt, da die Siedleragamen einen extrem hohen Lichtbedarf haben. Versteckplätze und kühlere Stellen müssen ebenfalls vorhanden sein.
Agama agama benötigt Tagestemperaturen von 30-33°C, punktuell um 40°-45°C und in der Nacht sollen die Werte auf 15°-20°C fallen.
Ernährung: Agama agama fressen alles, was sie überwältigen können - Insekten, Schaben, Mäusebabys.
Zucht: Eine Zucht im Terrarium ist möglich.
Agama

 

siedler - Pärchen

Erfahrungen: Mein Pärchen Agama agama übernahm ich mit einem geschätzten Alter von einem Jahr. Der Vorbesitzer hatte sie abgegeben, weil das Männchen ständig gegen die Terrarienscheiben sprang und sich dabei regelmäßig die Schnauze verletzte. Zunächst wurde die offene Stelle mit Betaisodona (2%-Lösung) betupft, dann durften die Tiere ihr Terrarium beziehen. Das Männchen war zunächst etwas verunsichert, das Weibchen beäugte interessiert die neue Umgebung. Dabei verharrte es hier und da, um dem Männchen zuzunicken. Die erste Nacht verbrachte das Weibchen bereits in einer Steinhöhle, das Männchen saß auf einem erhöhten Ast.

Pärchen nach dem Einsetzen in 
das neue Terrarium
Siedler M nach Einetzen Siedler M nach einigen Stunden Siedler W
Männchen in der fremden Umgebung - nach einigen Stunden kommt wieder etwas Farbe zurück Weibchen

Siedler M am ersten morgen Am ersten Morgen war das Männchen schon gut gefärbt. Auch wurde bereits das erste Futter angenommen.
Dennoch erhalten die Tiere zunächst ihre Ruhe, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen.

Nach etwa vier Wochen war auch bei dem Weibchen die Scheu verloren. Die Wunde des Männchens war gut verheilt, aber er begann immer wieder, gegen die Scheibe oder die Wände zu springen. Erst einige Zeit später ließ er es dann nach bzw. die Sprünge wurden immer seltenerer. Zum Jahresende war die Kieferwunde dann endlich gut verheilt.

Ende Dezember entdeckte ich im Terrarium einige Wachseier. Beim Absuchen ergab sich, daß das Weibchen 12 unbefruchtete Eier abgelegt hatte. Nach dem Umzug und der Umgewöhnung ein sicher normaler Vorgang, daß die Eier unbefruchtet geblieben waren. Nun ist es natürlich spannend, wann sie wieder bereit ist, ein Gelege abzusetzen.

Die Scheu ist jetzt absolut vergangen. Bei der Fütterung muß auch aufpassen, daß gerade das freche Männchen nicht nach meiner Hand schnappt oder gar aus dem Terrarium springt. Das Weibchen hält sich da zwar noch etwas zurück, aber sehr aufmerksam ist sie bereits und sie kommt auch heran, wenn ich noch im Terrarium zu tun habe.

 

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© R.Kohlmeyer 1999 - 2007

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