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Hat man die Möglichkeit, für die Sommermonate
ein Freiterrarium oder ein Freigehege zu gestalten, ist dies ganz sicher die beste Art der Agamen-Haltung.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Zum Einen natürlich die
frische Luft, zum anderen ist eine direkte Bestrahlung durch die Sonne möglich
und das Optimalste für die Tiere.
Hier wird den Bartagamen ein großes Freigehege
zur Verfügung gestellt. Die Umgrenzung sorgt dafür, daß die Agamen nicht
weghuschen können. Ein großer Kletterbaum bietet die Möglichkeit zum
Klettern, aber er spendet auch viel Schatten. Hier wurden zusätzlich
Korkplatten augestellt, an denen die Agamen sowohl klettern können, als auch
unter ihnen Schatten finden.
Eine Wasserschale ist vorhanden und der Teller mit Grünfutter fehlt auch
nicht.
Die Mieze interessiert sich offensichtlich nicht für die Agamen. Ob
das immer so ist? Man sollte solche Szenen keinesfalls unbeobachtet lassen. Katzen und Hunde sind nie ganz sicher einzuschätzen und beide sind Jäger ...
Mir gefällt dieses Freigehege sehr gut. Es bietet den
Tieren viel Platz, viele Klettermöglichkeiten und unterschiedliche
Ruheplätze, ob auf dem Baum oder im Schatten. Es ist außerdem für
Jedermann/-frau mit wenig Aufwand nachzubauen. Lediglich die Abgrenzung
muß montiert werden und sollte auch gut befestigt sein, damit evtl.
plötzlich auftretender Wind keinen Schaden anrichten kann. - Auf den
oberen Fotos entstand das Gehege aus Hohlraumprofilen, auf den untern
aus Lichtwellbahn.
Eine sehr gute Lösung ist die Absicherung gegen
Feinde, nicht nur aus der Luft, durch ein Vogelschutznetz.
In diesem Gehege wurde auch berücksichtigt, daß man keine
unübersichtlichen Verstecke einbauen sollte (wer möchte bei einem
heranziehenden Gewitter schon gern nach den Agamen suchen müssen?).
An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an Familie Naef für die
zur Verfügung gestellten schönen Fotos!