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Australien ist die Heimat aller Bartagamen |
Die Bartagamen unterscheiden sich in acht Arten, wobei die 'Streifenköpfige Bartagame' Pogona vitticeps sicherlich in der Terrarienhaltung heute die größte Rolle spielen dürfte. Deshalb, und weil ich sie selber halte und liebe, wird die Pogona vitticeps auf separaten Seiten ausführlicher beschrieben: Pogona vitticeps Haltungsbericht und Bartagamen-Praxis
Die einzelnen Arten sind an der Anordnung ihrer Stachelschuppen auf dem Kopf und an der
Kopfform zu erkennen.
(Die Fotos können durch Anklicken vergrößert angezeigt werden.)
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Pogona barbata erreicht eine Länge von 55cm, wobei ca. 30cm auf den Schwanz
entfallen. Sie ist damit die größte Vertreterin ihrer Art. Sie hat einen breiten,
dreieckigen Kopf mit langen Stacheln. Sie ist dunkelgrau mit rautenförmigem
Rückenmuster. Aufgrund ihrer Lebensweise in Steppen- und Buschland in trockenen sowie in feuchten Gebieten, muß sich die Agame allen Klimabedingungen anpassen. Zur Winterruhe vergräbt sie sich im Erdreich. Haltung: Pogona barbata benötigt ein geräumiges Terrarium, das die Maße von 150x80x80cm (LxBxH) nicht unterschreiten sollte. Das Terrarium muß Möglichkeiten zum Graben bieten (Sand). Steinhöhlen und dicke Kletteräste dürfen nicht fehlen. Beleuchtungsdauer und die Heizung richtet sich nach dem Klima des Herkunftsortes. Auf Eine UV-Bestrahlung ist nicht zu verzichten. Über einen Haltungsbericht würde ich mich freuen. |
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Pogona henrylawsoni erreicht eine Länge von 30cm, davon entfallen ca. 17cm auf den
Schwanz. Diese kleine Bartagame trägt einen rundlichen Kopf und ist im Vergleich zu
Pogona barbata von eher gedrungener Körpergestalt. Die Zwergbartagame ist meist orangebraun und ihr Rückenmuster ist fleckenartig (kein Rautenmuster). Die Zwergbartagame lebt am Rande der Wüste (Halbwüste), einem niederschlagsreichen Gebiet. |
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Haltung: Pogona henrylawsoni benötigt ein Terrarium von etwa 100x80x60cm (LxBxH).
Die Ausstattung sollte auch für diese Art mit Kletterästen und Steinaufbauten gestaltet
sein. Beleuchtung und Heizung richten sich nach dem Herkunftsklima, UV-Bestrahlung ist
erforderlich. Diese Agame läßt sich sehr gut im Terrarium halten. Zu
bedenken ist allerdings, daß sich bei dieser Art leider genetische Schäden in der Zucht
eingeschlichen haben. Man sollte also genauestens auf die Elterntiere achten. |
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Pogona microlepidota erreicht eine Körperlänge von 14cm und eine
Schwanzlänge von etwa 25cm. Sie hat einen kurzen, schmalen Kopf und keine vergrößerten
Kehlschuppen, so daß sie ihren 'Bart' nicht spreizen kann. Die Farbe ist gelb- bis
graubraun, am Schwanz dichte helle Streifen.
Pogona microlepidota lebt auf sandsteinhaltigem Boden, allerdings hat sie ihr
Verbreitungsgebiet bis in die Regenwaldzone. Dieses Tier ist sehr selten und kaum
beobachtet, daher fehlen weitere Angaben.
Pogona minima
erreicht eine Gesamtlänge von ca. 36cm, die Schwanzlänge
beträgt 24cm. Sie trägt am Kopf beidseitig Stachelschuppen. Kehlschuppen hat sie nicht,
daher kann sie ihren 'Bart' nicht spreizen. Die Tiere sind hell-graubraun gefärbt, sie
tragen auf dem Rücken ein Rautenmuster, der Schwanz ist leicht gestreift.
Die Pogona minima gibt es nur auf der Insel Houtman Abrolhos. Die Vegetation dieser Insel
besteht aus Büschen, Sträuchern und Mangroven. Die Agame klettert gut und ernährt sich
überwiegend von Insekten.
Über einen Haltungsbericht würde ich
mich freuen.
Pogona minor
wird mit 40cm Gesamtlänge (Schwanz 26cm) und schlanker
Körperform eher den kleineren Arten zugerechnet. Äußerlich ähnelt sie Pogona
barbata,
nur ist sie kleiner.
Sie leben in warmen Wald- und Buschlandschaften ebenso wie in Wüstengebieten, wo sie sich
gut getarnt meist auf Büschen oder Steinen aufhalten.
Haltung: paarweise oder ein Männchen und mehrere Weibchen in einem geräumigen
Terrarium mit Sandboden. Äste und Zweige sind unbedingt notwendig, da die Agamen dort
gern sitzen. Für die Ausstattung gilt das Gleiche, wie bei den vorher genannten Arten.
Über einen Haltungsbericht würde ich
mich freuen.
Haltung: die Tiere benötigen ein großes Terrarium mit Sandboden und kräftigen Kletterästen. Beleuchtung und Beheizung wie bei den anderen Arten. Nachzucht ist möglich, aber schwierig. Auch diese Art leidet in der Zucht unter genetischen Problemen und man muß beim Erwerb besonders vorsichtig sein.
| Mehr Information hier: | - zusammengestellt von Roland Pesch, www.Reptilienzucht.de |
Pogona nullarbor hat eine
Gesamtlänge von 30cm, davon sind 19cm Schwanz. Am Körper trägt sie mehrere Reihen
großer Stachelschuppen, der Kopf trägt keine Stachelschuppen. Die Agame ist rotbraun
oder orangebraun mit weißen Querstreifen auf dem Rücken.
'Nullarbor' heißt 'baumlos', was den Lebensraum der Echsen beschreibt. Die
Nullarbor-Ebene ist mit Büschen, Sträuchern und Trockengräsern bewachsen.
Über eine Haltung dieser scheuen, aber schönen Echsen ist nichts bekannt.
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Pogona vitticeps erreicht
eine Länge von ca. 55cm, auf den Schwanz entfallen ca. 30cm. Diese Bartagame gehört
neben Pogona barbata zu den großen Bartagamen. Sie ist kräftig und hat eine kräftigen,
langgestreckten Kopf. Die Stachelschuppen sind lang, auch am Kopf, so daß Pogona
vitticeps ihren 'Bart' stark spreizen kann. Die Rückenfarbe ist hellgrau, von einem
Rautenmuster durchzogen.
(Foto: 'Dino' fotografiert von Adrian Krebs) |
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Die Agame lebt in trockenen, heißen Wüstenregionen Zentralaustraliens. Gras und Buschwerk bilden die Vegetation dieser Region. Haltung: ein geräumiges Wüstenterrarium von mindestens 150cm Länge bietet den
Lebensraum für ein Männchen und zwei oder drei Weibchen. Kletteräste sind wichtiger
Bestandteil des Terrariums. Heizung und Beleuchtung werden auf die Heimatregion
abgestimmt, eine UV-Bestrahlung ist notwendig. Abendliches, leichtes Sprühen des
Terrariums ist ausreichend. |
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(Text-Quelle: 'Bartagamen und Kragenechsen' A. Hauschild, H. Bosch, NTV-Verlag)