|
|
|
Sie hält sich überwiegend auf Bäumen, Baumstümpfen und Termitenhügeln auf, von wo aus sie ihre Umgebung betrachtet. Kragenechsen sind äußerst flink und wendig. Zur Flucht am Boden laufen sie -nur auf den Hinterbeinen- sehr schnell, wobei sie mit dem langen Schwanz das Gleichgewicht halten.
|
Namengebend ist der aufstellbare Halskragen beiderseits seitlich des Kopfes.
Durch Öffnen des Mauls ist die Echse in der Lage, den Kragen
aufzustellen. Der Kragen wird mittels Verlängerungen der Kieferknochen
gestützt.
Der Halskragen kann aber auch zur Regulierung der
Körpertemperatur genutzt werden, da er von vielen kleinen Blutgefäßen
durchzogen ist. Eine schnelle Wärmeabgabe bei erhöhten Temperaturen
ist ihr so möglich. Ebenso spreizt sie den Kragen morgens häufig ab,
um die Sonnenstrahlen aufzunehmen und so schneller zu erwärmen. |
||
| Bei drohender Gefahr soll der Kragen
die Agame größer und beeindruckender erscheinen lassen. Die
Drohhaltung wird oftmals verstärkt, indem die Kragenechse zu einer
erhöhten Stelle läuft.
|
||
|
Kragenechsen sind bizarre Geschöpfe, die eine Körperlänge von ca. 25cm und eine Schwanzlänge von etwa 45-55cm erreichen.
Nahrung: Insekten, Ameisen, kleine Echsen und Säuger
Das rechte Foto stammt von Markus Lenhard |
| Terrarienhaltung: die Größe des
Terrariums kann nicht groß genug sein (mittlere Turnhalle), wobei auch in der
Literatur hier die Angaben weit auseinander gehen. Das
Klima soll dem des Trockenwaldes entsprechen.
Meiner persönlichen Meinung nach sollte man Kragenechsen überhaupt nicht im Terrarium halten, da man ihnen
in normalen Wohnungen einfach nicht genügend Platz bieten kann. |
|
Tolle Eindrücke aus der Heimat der Kragenechsen findet man hier: Ingrids Welt |
||
| Literaturhinweis: Bartagamen und Kragenechsen, A. Hauschild | ||
|
|
© R.Kohlmeyer 2000-2007 |
|